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Sonntag, 9. November 2025

Sommer bei Oma Teil XII

 12. Grillen am See



Beide wachten auf, weil sie es klappern hörten und Stimmen, die sich unterhielten. Ein Pulk Menschen baute gerade Picknicktisch und Grill auf, die sie aus den Autos geladen hatten und andere schleppten große Kühlboxen. „Jungs!“ Rief eine Frau aus einiger Entfernung. „Ihr könnt gerne euch dazusetzen und was essen, wir Grillen nämlich und haben mehr als genug da. Aber nehmt vielleicht noch mal ein Bad, es dauert wohl noch eine gute halbe Stunde." Das Wasser war warm und sie schwammen sogar ein wenig. „Das ist gut.“ Dachte sich Torsten. „Das regt den Appetit an.“

Sie zogen sich ihre Hosen an, bevor sie rübergingen. Ein Teil der Männer lief auch oben ohne herum. Alle waren zwischen 40 und 60 und hatte dicke Wänste. Die Frauen waren eher nur rundlich. Auf den beiden großen Campinggrills brutzelten Bratwürste, Rippchen und Schweinebauch. „Ihr seht aus, als könntet ihr etwas vertragen.“ Eine blonde Frau mit Dauerwelle lächelte sie einladend an. „Die beiden sehen vor allem so aus, als könnten sie eine Menge verputzen“, rief ein Mann mit dicker Nase. „Kommt, setzt euch! Die Bratwürste sind fertig.“ Er stellte jeweils einen Teller vor die beiden. Schwupps landete eine Bratwurst auf Torstens Teller. „So, Spätzchen, hier bekommt zwei.“ Während er zwei dicke, fettig glänzende Bratwürste auf den Teller vor Karsten platzierte. „Oh, die brauche ich auch.“ Karsten sagte das, während er sich seinen immer noch hervorstehenden Bauch rieb. Seine Oberschenkel wirkten selbst wie zwei dicke Würste in zu enger Pelle in seiner Hose. „Langt zu, nehmt so viel, wie ihr essen könnt. Wir haben reichlich.“ „Ich kann noch mit Kuchen dienen.“ Und Torsten holte eine riesige Box mit buttercremegefülltem Streuselkuchen aus seiner Tasche. „Nur die Schlagsahne ist trotz Kühltasche nicht mehr zu gebrauchen. Hier, trink!“ Er reichte die flüssig gewordene Sahne Karsten, der sie zum Erstaunen der Anwesenden fast in einem Zug leerte.

Da ihm das Abknabbern der Rippchen zu lange dauerte, aß Karsten neben Bratwürsten vor allem knusprig gegrillten Schweinebauch. „Zum Glück habe ich zwei Schüsseln Kartoffelsalat und drei mit Nudelsalat gemacht.“ Die Dauerwelle wedelte mit einer basketballkorbgroßen Schüssel. „Der verputzt sicher eine ganze alleine.“ Meinte ein Mann. „Sicher, als eine Art Dessert, nachdem er genug fettes Fleisch gegessen hat.“ Antwortete Torsten. Alle hoben die Augenbrauen. „Heb mal eine Schüssel Nudelsalat auf, das möchte ich sehen!“ „Danach ist aber das Spätzchen geplatzt.“ Karsten wurde nur noch ironisch Spätzchen genannt.  Aber dieser dachte: „Ja so hiefrig bin ich, dass mich alle nur Spätzchen nennen.“

Beiden Jungs troff nur so das Fett vom Kinn auf den nackten Bauch. Wenn sie T-Shirts angehabt hätten wären diese eingesaut gewesen. Nachdem Karsten fünf Bratwürste, ein Rippchen und drei Pfund Schweinebauch in sich hineingespachtelt hatte, lehnte er sich im Campingstuhl zurück, rieb sich den inzwischen fast wassermelonengroßen Bauch und sagte: „Puh, war das lecker!“ „Na, dann gönn dir mal eine kleine Pause, bevor du dich an den Nudelsalat machst.“  „Jo, lass mir mal so ein halbes Stündchen.“ Die anderen staunten über die kurze Unterhaltung der beiden. Tatsächlich nahm sich Karsten nach einer dreiviertel Stunde die große Schüssel auf den Schoß, während alle anderen noch am Verdauen waren. Er schaufelte sich den Nudelsalat mit irrer Geschwindigkeit in sich hinein. Karsten wusste, dass er seinen Magen überlisten musste, bevor dieser meldete: „Ich bin wieder zum Platzen voll.“ Nach zwei Dritteln wurde er langsamer. Torsten nahm den Löffel und schob ihn Karsten in den Mund. Die Nudeln waren so weich gekocht und die Hälfte des „Salats“ bestand aus purer Mayonnaise, so dass Karsten zum Glück nur schlucken musste, nicht kauen. Die Leute fanden aus ihrer Sprachlosigkeit und feuerten Karsten an: „Nur noch ein Fünftel, du schaffst das!“ „Du bist der Weltmeister der Völlerei.“  „Du hast eine Goldmedaille im Fressen verdient.“ „Spätzchen, du bist mein großes Vorbild in Sachen Gefräßigkeit.“ „Die letzten drei, vier Löffel, dann hast du den Nudelsalat bezwungen.“ „Das in so ein noch relativ kleinen Körper so viel reingeht!“ „Knabe, du hast bewiesen, dass du der mannhafteste Mann unter uns bist.“ Als er fertig war, gab es jede Menge Jubel und Applaus. Karsten fing allerdings an, aufzustoßen. „Hoffentlich kotzt er jetzt nicht doch. Das passiert manchmal, wenn man seinen Magen völlig überlädt.“ „Nein, ich muss mich nur hinlegen, dann wird es schon wieder gehen.“ Torsten und Pia, die Frau mit der blonden Dauerwelle, hievten ihn vom Stuhl und legten ihn vorsichtig ins Gras. Sein Bauch war jetzt fast so groß wie ein aufgeblasener Beachball. Schwer schnaufend lag er im Gras. „Aus Spätzchen ist eine Stopfgans geworden.“ flüsterte es hinter Torsten. „Jetzt nicht mit einer Nadel reinpiecken, sonst macht es Peng.“ Sagte jemand anderes laut. „Entweder hat er einen Monstermetabolismus oder er wird fett wie ein Schwein.“ „Hat er schon darüber nachgedacht, sich zu einem Wettessen anzumelden? So was wie die Hot-Dog-Essweltmeisterschaft? Das habe ich im Fernsehen gesehen.“ Einer der Männer nahm eine übrig gebliebene Bratwurst und steckte sie Karsten in den Mund, sodass die Hälfte herausragte. Jemand zückte sein Handy und fotografierte die Szene. Torsten tat es ihm nach. Es sah wirklich grotesk aus, wie Karsten aufgrund seiner Fresssucht dalag. In einem viel zu engen Höschen, in dem seine Oberschenkel gequetscht waren. Überragt von einem riesigen, zum Beachball aufgeblähten Bauch, ragte ihm noch eine halbe, fettglänzende Wurst aus dem pummeligen Gesicht. Das Bild von Max und Moritz nach dem Hühnerschmaus war nichts dagegen. Nach einer Viertelstunde, in der man schon angefangen hatte, zusammenzupacken, wurde die Wurst kürzer. Langsam aß er sie.

Ein Mann meinte mit Blick auf Karsten: „Sollen wir ihn nicht lieber mitnehmen? Ich glaube nicht, dass er mit auf dem Moped fahren kann.“ Da rief es: „Ich hatte noch keinen Streuselkuchen.“ „Du hast Glück, ein Anstandsstück ist noch übrig geblieben.“ „Bring es mir!“ „Es wäre echt gut, wenn ihr ihn mitnehmen könntet, aber vielleicht wartet ihr noch etwas.“ Torsten hielt seinem Freund das kalorienreiche Stück vor den Mund, und Karsten biss nach und nach davon ab. Er sah, dass sich unter Karstens Kinn schon ein kleines Fettpölsterchen gebildet hatte. „Ei, bald hast du ein Doppelkinn. Und die Hälfte von dem, was du heute gefressen hast, wird dauerhaft in deinem Körper verbleiben.“ Dachte Torsten bei sich.

Es dämmerte bereits. Zu dritt bugsierten sie Karsten in eines der Autos. „Für diesen Bauch brauchen wir ja fast einen Verlängerungsgurt“, scherzte der Fahrer. Die gut gelaunte Grillgruppe lieferte den bewegungsunfähigen Karsten bei seiner erstaunten Oma ab und schleppte ihn sogar bis zum Wohnzimmersofa. Als Torsten vorbeikam, um nach Karsten zu sehen, meinte dessen Oma: „Nun, das Abendessen muss ich nicht weiter warmhalten. Das muss ich morgen nochmal aufwärmen.“ Da grinste Karsten schelmisch. „Wer weiß, vielleicht habe ich ja noch Lust auf einen Mitternachtssnack.“ Torsten blieb noch bei ihm, und sie unterhielten sich lange, denn Karsten war zwar überfressen, durch den langen Mittagsschlaf aber noch putzmunter. Und tatsächlich, gegen Mitternacht aß er zur Verblüffung von Torsten die große Kasserolle mit Käseauflauf. Karsten musste auf dem Sofa im Wohnzimmer schlafen. Er wäre niemals in der Lage gewesen, in den ersten Stock zu kommen.



*****

Fortsetzung folgt.

 


Sonntag, 18. Mai 2025

voller Bauch

„Ich habe diesen Jungen hypnotisiert. Seither glaubt er, er sei schwanger und ich kann ihn in Ruhe mästen.“

"I hypnotized this boy. Since then, he thinks he's pregnant and I can fatten him up in peace."
 

Samstag, 15. März 2025

aufpäppeln


„Mein kleiner Bruder ist so spindeldürr, da habe ich ihn mal mitgenommen und drei Wochen Urlaub hier spendiert.“ Nach knapp einer Woche sieht man erste Folgen. 


"My little brother is so spindly, so I took him with me and gave him three weeks' vacation here." After just under a week, you can see the first results. 

Sonntag, 5. Januar 2025

Sommer bei Oma Teil XI

 11. Wieder am See


 

Reichlich eine Woche später, es war ein Montag und richtig heiß geworden, so dass die Hitze schon am Vormittag flirrte, meinte Torsten: „Wir könnten zum See fahren! Frau Lehmann, sie können doch sicher ein Picknick für ihren Enkel vorbereiten? Ich habe so Fahrradtaschen für mein Moped gekauft, die hole ich mal.“

Anderthalb Stunden später war alles zu Abfahrt bereit. Karsten hatte dieselben Shorts an wie beim letzten Mal, nur hatte sich in den knapp drei Wochen seine Figur deutlich geändert. Sein Bauch ragte wie eine angeschnittene drittel Wassermelone hervor. Der Stoff seiner Hose spannte um seine prallen Oberschenkel. Und erst am Arsch! Dieser glich zwei Bällen, die die Hose zum Platzen bringen wollten. Karsten war keineswegs fett, ja nicht mal wirklich dick, aber die Shorts betonte überdeutlich Karstens Zunahme und ließ ihn noch pummeliger wirken als er eigentlich war. „Zum Glück ist das Shirt eines aus meinen ausgemusterten Beständen. Sonst hätte es kaum über den Bauch gepasst.“ Dachte sich Torsten.

Karsten hatte keine Hemmungen diesmal Torstens weiches Bauchfleisch zu umschlingen. Er genoss es. Es wabbelte so schön bei jeder Bodendelle. Torsten spürte, wie beständig bei dieser hoppeligen Fahrt etwas unten gegen sein Rücken stupste. Es war Karstens Bäuchlein. Sein sozusagen hervorstehendes Merkmal. Er konnte Torsten nicht mehr umarmen ohne dass dieser gegen ihn drückte. Als sie sich auszogen zum Baden, klopfte sich Torsten auf seine Wampe, dass alles anfing zu schwabbeln. „Es ist gut ein so ordentlich fetten Wanst zu haben, an den man sich festhalten kann, nicht wahr?“ Und zwinkerte Karsten zu. „Ich habe leider einen viel zu hohen Metabolismus und werde wohl nie einen schönen Bauch haben wie du.“ „Na, na nur nicht aufgeben, so ein paar Pfund hast du schon zugelegt, seit wir das Letzte Mal hier waren.“ Karstens Bauch saß unten auf einem – zugeben vor allem durch die enge Hose forcierten – Schwimmring. Dieser war eine Handbreit groß. Seine Brüste fingen sich zu kleinen Specktitten zu entwickeln, und Karsten hatte jetzt ein pausbäckiges Gesicht. Er hatte Mühe sich die Hose, die wie eine Pelle auf seiner Haut lag abzustreifen. Kurzum er war überall am Körper leicht aufgequollen gegenüber letztes Mal. Torsten verkniff sich ein Lachen als er Karstens Schlüpper sah. Dieser war unfreiwillig zum Stringtanga geworden, da er sich in die Ritze gezogen hatte, wie er die leicht feist gewordenen Pobacken von Karsten nicht mehr umschließen konnte.

Beim Planschen im See bemühte sich Karsten möglichst oft Torsten zu berühren und seinen üppigen Körper anzufassen. Seinen Freund schien das nicht im Geringsten zu stören. Nach dem Baden aßen sie Mittag. Erst die speckgefüllten Pasteten. Sie waren etwa 15 Zentimeter lang und halb so dick. Sie waren mit Käse und Speckstreifen prall gefüllt. Dann die süßen Pasteten mit Creme Frech und ein bisschen Obst. Torsten hatte ein Dutzend gegessen und Karsten gar zwei Dutzend. Er hielt sich im Schatten der Bäume liegend seinen aufgedunsenen Wanst. Torsten legte sich daneben und streichelte sanft seines Kumpels Bauch aber er wurde schläfrig und rollte sich zur Seite. Karsten schlang jetzt seine Arme um Torsten und wie er das weiche Fett an Torstens Brust fühlte bekam er schlagartig einen Steifen. Er hatte das Gefühl Karstens dicken Hintern berührt zu haben. Er nahm seine Hand und drückte den steifen Schwanz zwischen seine Beine zurück. Dabei striff er unweigerlich Torstens Po. Er nahm seine andere Hand und tätschelte Torstens feisten Arsch.

Torsten spürte zuerst wie Karstens vollgestopfter Bauch an seinen Rücken drückte, als dieser den Arm um ihn legte. Sein Glied versteifte sich langsam. „Wie gut, dass ich vorne liege. So sieht und spürt Karsten nix“ Dachte sich Torsten. Dann bemerkte er wie jemand seinen Hintern befingerte. Ich habe auch einen Prachtarsch dachte sich Torsten. „Äh stört es dich wenn ich deinen Hintern befühle.“ „Gerne! Ist er nicht schön mollig?“ „Jaaa!“ Stöhnte Karsten. „Aber komm mal mit deinem vollgefressenen Bauch mal näher ran, ich möchte spüren wie er gegen meinen Rücken presst.“ So schnauften sie eng aneinandergeschmiegt. Torsten spritzte ohne seine Hände bemühen zu müssen ins Gras ab. So hatten beide miteinander Sex ohne es zu wissen. Ermattet schliefen sie ein.

 

 

*****

Fortsetzung folgt.

Samstag, 4. Januar 2025

Sommer bei Oma Teil X

 10. Überraschende Ansichten 

  


Kaum war Karsten mit Torsten zusammen bei seiner Oma angekommen, sprach er hastig fast sprudelnd. „Oma, ich weiß nicht, was du als Abendessen geplant hast. Aber ich brauch was Energiereiches. Ich bin nämlich viel zu mager. Ich weiß, dass das Fleisch heute so mager ist, aber ich möchte es gerne mit dickem Fettrand und fettdurchzogen. Und bitte mach nicht einfach Salzkartoffeln, sondern mindestens Bratkartoffeln. Noch lieber wären mir Pommes, aber ich weiß, dass du nicht so auf modernes Zeug stehst. Ich habe heute so viel fetttriefendes Frittiertes gegessen auf der Kirmes und das war soooo lecker. Am liebsten hätte ich eine Fritteuse. Ich bin so ja so mager und muss dringend herausgefüttert werden. Ich glaube, ich brauche eine Spezialdiät.“ Oma Lehmann klappte die Kinnlade herunter: „Ja Ju Ju Junge, ich ha habe noch ein Kilo Räucherspeck, den kann ich in Scheiben geschnitten anbraten. Gut gewürzt und Spiegelei dazu müsste es gehen.“ „Ja du bist wirklich schmal und spindeldürr.“ Meldete sich jetzt Torsten. „Deine Beine sind wie Streichhölzer. Schau dir mal Meine an! Meine Oberschenkel reiben beim Gehen aneinander. Wenn ich noch weiterfuttere muss ich bald watscheln um mich fortzubewegen.“ Er stellte ein Bein auf einen Küchenstuhl. „Hier schau mal was für stramme Waden und hier sieh nur was für plumpe pralle Oberschenkel ich habe. Sind sie nicht ordentlich feistgefüttert?“ Oma Lehmann fielen vor Staunen fast die Augen aus dem Kopf. „Hier fühl mal!“ Forderte Torsten Karsten auf. Erst legte dieser zögerlich seine Hände auf Karstens Schenkel, dann rieb er sie und schließlich walkte er das üppige Fleisch.

Sie zogen sich ins Wohnzimmer zurück. Dort fütterte Torsten den Exschwimmer mit Pralinen. Torsten zog diesem sein Hemd hoch und seufzte theatralisch „Zu mager.“ Obwohl dieser schon wieder ein prallgefüttertes Bäuchlein hatte. Vom vielen Essen, aber vielleicht nicht nur davon, gerundet. Torsten zog jetzt selbst sein Shirt hoch: „Schau mal, so sieht ein schöner Speckwanst aus.“ Er klopfte sich mit der einen Hand auf den Bauch, so dass dieser wabbelte. Der lag, so wie Torsten saß, auf seinen Schenkeln auf. „Ach könnte ich auch nur so einen dicken Wanst!“ Dachte sich plötzlich Karsten. „Aber ich bin ja so dürr, ich wäre so froh wenn meiner nicht flach wäre sobald er leer ist. Ich muss dafür sorgen, dass er immer bis zum Anschlag vollgestopft ist. So kann ich wenigstens einen runden Bauch simulieren. Karsten befingerte jetzt lustvoll Torstens Abdomen, während dieser Karsten eine Praline nach der anderen in den Mund schob. So verschwanden zwei weitere Schachteln bis zum Abendessen in Karstens Leib – 800 Gramm oder 4000kcal.

Karstens Oma hatte 1Kilo Speck gut gewürzt in Scheiben glasig und an manchen Stellen leicht knusprig braun gebraten - mit einer Handvoll Spiegeleier. Dazu gab es eine riesige Schüssel mit in Majonäse ertränkten Nudelsalat. Sie schaute entschuldigend zu Torsten, dass sie nur Nudelsalat für ihn hatte, da der ganze Speck für ihren Enkel gedacht war. Torsten machte Zeichen, dass alles in Ordnung sei. Dann zeigte er hinter seines Kumpels vorgebeugten Rücken auf ihn, führte sich imaginär einen Löffel zum Mund und blies die Wangen auf. Anschließend deutete er einen dicken Halbkreis über seinen Wanst an. Karstens Oma nickte zustimmend. Sie verstanden sich. Torsten rechnete nach auf dem Nachhauseweg. Karsten musste heute mindesten vier Kilo und 16.000kcal konsumiert haben.

Karsten bekam jetzt immer jeden Morgen eine Fässchen Griebenschmalz hingestellt und ein paar Semmeln zum dippen. Es gab jetzt auch ganz viel Schweinebauch und Schweinespeck. Dazu hatte sie mit dem Schlachter im Dorf geredet, der froh war, dass jemand ihm das fetteste Fleisch abnahm. Er hatte ihr auch ein paar besonders fette Würste empfohlen. Gemüse kochte sie nur noch mit viel Schmalz. Am dritten Tag hatte sie sich eine Fritteuse zugelegt und ausprobiert, wie man Gemüse frittiert. Und siehe da Karsten fand Frittierfett, das mehrfach benutzt war genauso lecker wie Bratenfett. Sie probierte überhaupt viel neues aus: Und schau an Altbiertaschen schmecken genauso gut, wenn man sie mit purem Speck füllt statt mit Fleisch.
Karsten löffelte jetzt zwischendurch beim Fernsehen oder wenn er mit Karsten zusammen war ein Glas Nutella oder Erdnussbutter aus. Torten gab es jetzt meist nur mit viel Buttercreme, ansonsten wurde Kuchen mit viel Schlagsahne ertränkt, genauso das immer gezuckerte Obst. Natürlich brauchte Karsten um diese Ernährung durchzustehen Magenbitter und zwar viel. So trank er gut einen halben Liter über den Tag verteilt davon.


*****

Fortsetzung folgt.

Samstag, 23. Dezember 2023

Ein verführerisches Angebot 🐷


 Alle unsere jungen männlichen Gäste stehen die erste Woche unter Beobachtung. Schlagen sie ordentlich am Buffet zu? Sie sind sie schon etwas füllig? Wird die Badehose enger? Dann bieten wir ihnen an, dass sie bei uns drei Monate kostenlos Urlaub machen können. Sie denken, dies sei eine Art Lotterie und nehmen an. Während dieser Zeit verführen wir sie dazu sich zu mästen. Anschließend werden sie geschlachtet. Dieser Bursche bekommt gerade unseren Vorschlag. 


All our young male guests are under observation for the first week. Do they hit the buffet properly? Are they already a little plump? Are their swimming trunks getting tighter? Then we offer them the chance to spend three months on vacation with us free of charge. They think this is some kind of lottery and accept. During this time, we tempt them to fatten up. Then they are slaughtered. This fellow has just received our proposal.

Samstag, 18. November 2023

He eats a lot.

„Ich fange mit American Football an. Und mein Trainer hat gesagt, ich soll mehr essen.“
Wie schön, dass es eine Sportart gibt, wo Jungs zu mästen gesellschaftlich akzeptiert ist.


"I'm starting with American football. And my coach told me to eat more."
How nice that there is a sport where fattening up boys is socially acceptable.

Mittwoch, 8. November 2023

getting chunky


Als Verteidiger muss du etwas schwerer sein. Der Fastfoodladen zwei Querstraßen weiter, ist einer der Sponsoren unserer Highschoolmannschaft. Junge ich gebe dir als Trainer eine Bescheinigung und du darfst dort jederzeit kostenlos All-You-Can-Eat machen.


Zwei Monate später.


Sonntag, 5. März 2023

Max und Moritz werden genudelt.


Unfreiwilliges All-You-Can-Eat:

„Bloß weil wir mal Reste abends aus der Küche geklaut haben! Als ich zum Wirt sagte, nachdem er uns erwischt hatte – er solle sich mal nicht so anstellen, dies Essen würde eh weggeschmissen – meinte er wir können ja jeden Abend vorbeikommen und alle Reste essen. Falls nicht würde er Anzeige bei der Polizei erstatten. Seither sitzen wir hier seit zwei Wochen immer abends wie genudeltes Geflügel und unsere Bäuche werden zu keiner Tageszeit mehr richtig flach. Der Wirt sagt er will das mindestens ein halbes Jahr durchziehen.“ Eine wirklich schwerwiegende Strafe – im wahrsten Sinne des Wortes.


Unwilling All-You-Can-Eat:

"Just because we once stole leftovers from the kitchen in the evening! When I said to the landlord after he had caught us - he shouldn't make such a fuss, this food would be thrown away anyway - he said we could come by every evening and eat all the leftovers. If not, he would report us to the police. Since then, we've been sitting here like stuffed poultry every evening for the past two weeks, and our bellies never really get flat at any time of the day. The landlord says he wants to keep this up for at least six months." A really heavy punishment - in the truest sense of the word.


Donnerstag, 23. Februar 2023

Sommer bei Oma Teil IX

 9. Die Kirmes



Die Kirmes war nicht groß, eine Kleinstadtkirmes. Ein halbes dutzend Fressbuden und ein Kinderkarussell, eines für die Jugend – „Flipper“ genannt, eine Schiffsschaukel, eine Geisterbahn, ein winziges Riesenrad, das nicht über die Häuser in der Nachbarschaft hinausragte, zudem eine Schießbude, ein Autoskooter und ein Wahrsagerzelt. Sie fuhren im „Flipper“, mit der Schiffsschaukel und verursachten Auffahrunfälle im Skooter. Ein paar andere Jungs hatten ebenso Spaß an einer Rempelaktion. Schließlich bekam Karsten ziemlichen Knast. Er musste mit etwas Mühe zu drei Bratwürsten überredet werden und genierte sich so viel auf einmal zu essen. Zu seiner Überraschung stellte er danach fest, dass er sogar noch Hunger hatte. Aber zum Glück gab es für ihn noch Reibekuchen, Crêpe und Waffeln. In der Geisterbahn, die ziemlich lahm war, tat Karsten so, als würde er sich ständig erschrecken, um sich unter diesem Vorwand in Torstens fettes Fleisch zu krallen. Es war so weich, warm und samtig. Er wusste keine bessere Ausrede als Torstens üppigen Körper unauffällig zu befingern. Er wollte sich so gerne an Torstens kuscheligen Leib anschmiegen. An der Schießbude gewann zwar Karsten einen riesigen Teddy, aber er fand in doch arg unhandlich und einen schlechten Ersatz. „Naja Schokolade wäre mir lieber gewesen.“ „Können sie auch haben, wie wäre es denn mit fünf Pralinenschachteln stattdessen?“ Bot der Schießbudenbesitzer an. Karsten willigte sofort ein. Es waren zwar Billigpralinen aber jede Schachtel 400 Gramm.

„Wie wäre es denn mit Wahrsagen? Das ist das einzige, was wir noch nicht gemacht haben, von dem Kinderkram abgesehen.“ „Ach nah, das ist doch Geldverschwendung.“ Entgegnete Torsten. „Ich will ja nur wissen, ob es unterhaltsam ist? Ich glaube nicht, dass irgendwas dran ist.“ Bettelte Karsten. Da sowieso noch anderthalb Stunden bis zur Busabfahrt Zeit war, ging man ins Zelt. Muffiger Räucherstäbchengeruch verschlug einem den Atem. „Kommt nurrr herrrein ihrrr strraaammen Jünglinge. Es ist eine weise Entscheidung iberrr eure Zukunft und euerr selbst etwas zu errrfahhren. Nein, ich beiße nicht, auch wenn ihrr zum Anbeißen ausseht.“ Sie wies auf zwei Stühle, die ihrem großen Lehnstuhl an einem kleinen Tisch gegenüberstanden. Darauf stand eine Glaskugel, die oben einen kleinen Trichter hatte. Die Frau hatte ein Dreifachkinn und war in so viele schleierartige Gewänder gehüllt, dass man nicht wusste wo ihr Körper und wo die Stofftücher waren. „Wir würden erst einmal wissen wollen, wie viel es kostet?“ Fragte Karsten. „Oh nurrr drrrei Eurrro prro Perrrson.“ „Naja das geht ja.“ Sagte Karsten und ließ sich auf einen Stuhl sinken. Torsten zögerte. Karsten zahlte für beide. Sie pikste Karsten mit einem kleinen zangenartigen Gegenstand und schüttelte den entnommenen Blutstropfen gekonnt in den kleinen Trichter der Glaskugel. „Siehe, schau dein Schicksal!“ Karsten konnte weißliche Schlieren in der Glaskugel erkennen. Dann sah er eine fette Gans in einem engen Käfig. Ihr Hals steckte zwischen den Gitterstäben. Der Kopf war zu groß um ihn durch die Gitterstäbe zurückzuziehen. Im Schnabel steckte ein Schlauch mit Trichter eine raue, faltige Hand massierte gekonnt den Hals, so dass die Gans besser schlucken konnte. Der Trichter wurde mit einer fettglänzenden Masse befüllt eine andere Hand stopfte den Brei immer mit Druck durch den Trichter. Eine alte Frau – den Kleidern nach zu urteilen, mästete die Gans. Er hatte schon von Stopfgänsen gehört und gelesen. Dies musste so eine sein. Er fühlte regelrecht wie der Magen der Gans immer voller wurde. Er spürte das Völlegefühl, er glaubte fast, er sei ein Daunenkissen, das bald platzen würde, weil man immer mehr Füllung hineinstopfte. Ihm fiel das Atmen schwer, er bekam kaum Luft, weil der dickflüssige fettige Brei kaum das Atmen zuließ. Er wollte mehr. Karsten wusste, danach würde ihn nur noch ein Gefühl der Trägheit erfüllen und der wohlige Schmerz des vollgestopft sein. Dann sah er, dass es seine Oma war, die die Gans, nein ihn, welcher die Mastgans war, fütterte. Er wollte aber noch weiter gestopft werden, bis er das Gefühl hatte, dass seine Haut kurz davor war aufzuplatzen, aber dies würde sie nicht tun. Sie würde weich aufquellen. Er würde verfetten, schoss es ihm durch den Kopf. Bei Verfetten musste er plötzlich an Torsten denken. Der Anblick verschwamm und neue Schlieren formten ein neues Bild. Ein schlankes Fischlein schwamm ein sprudelndes Bächlein hinauf, bis es zu einer stilleren Stelle kam. Dort saß ein Angler. Dieser Angler war niemand anderes als Torsten, der den Campingstuhl mit seiner massigen Gestalt so überlastete, dass man sich fragte, wann dieser zusammenbrach. Der Fisch aß den Wurm um den Angelhaken herum ab. Torsten zog ihn raus und steckte einen neuen Wurm aus einer riesigen Dose an und warf wieder die Angel aus. Dies wiederholte sich mehrfach und Karsten bemerkte, wie der Fisch nicht mehr ganz so schlank war und er konnte sehen, wie der Fisch mit jedem Wurm immer dicker und dicker wurde. Schließlich ging Torsten ins Wasser und fing ganz einfach den trägen dicken Fisch mit der Hand. Und Karsten wusste, dass er der fettgefütterte Fisch war. Torsten steckte ihn in ein Goldfischglas, dass er offensichtlich dabeihatte. Nun stand er auf einem Nachttisch neben Torstens Bett. Da wurde ihm bewusst, dass er Torstens Zimmer im aktuellen Zustand noch gar nicht kannte. Der Fisch wurde von Torsten gekrault und mit Würmern immer fetter gefüttert. Der Körper wurde nicht länger, nur dicker und breiter, vor allem breiter. Er war bald etwas breiter als hoch. Er hatte auch unförmige Fettwülste. Sein Gesicht war mit Fett fast zugewachsen. Obwohl, wie gesagt, er nicht länger wurde, musste er bald in ein neues größeres Glas umgetopft werden, weil das alte bald zu klein war.

Karsten war ganz benommen. Zu jeder Regung kaum noch fähig. Als er wie aus einem Trance erwachte, schien er nur zu blinzeln. „Karsten was ist mit dir? Geht es dir gut?“ „Ach der wirrd sich schon wiederrr errholen.“ Sprach die Wahrsagerin und holte eine neue Glaskugel aus dem Schränkchen hervor. „Und jetzt zu ihnen.“ „Ich glaube ich verzichte, sie haben schon das Geld. Komm Karsten wir gehen und er rüttelte an Karstens Schulter. Der machte keine Anstalten zu gehen. „Iihrrr Frreund hat es auch getan. Es ist nurrr ein kleiineerr Piks. Es tuut nicht weeh.“ „Es ist schon ok, ich weiß nur nicht was es bedeutet.“ Torsten setzte sich wieder. Er sagte sich: ‚Wenn es Karsten durchlitten hat, muss ich auch mit ihm leiden. Wir sind ja Freunde.' Er reichte der Frau wildentschlossen seinen Finger.

Die Glaskugel bildete Schlieren. Torsten sah eine Spur von Plätzchen, Muffins und anderen Leckereien, die er alle aufaß bis zu der alten Frau Lehmann – Karstens Oma – ihr Haus. Als er reinging, war das Innere wie ein Stallgebäude. Karstens Oma wies freundlich auf einen Tisch mit Stuhl. Dort war ein riesiger Schweinebraten aufgetafelt. Sein Ebenbild aß gierig den Schweinebraten. Als er ihn in null Komma nix verschlungen hatte, kam plötzlich eine schöne blonde Fee mit neckischem Hütchen, auf dem Lottofee stand, hereingeschwebt. Sie berührte Torsten mit einem Zauberstab, goldene Funken sprangen dabei heraus. Und plötzlich floppte ein Ringelschwänzchen aus dem dicken Arsch seines Ebenbildes. Schweinsöhrchen wuchsen ihm und eine Rüsselschnauze. Vor Torstens Augen verwandelte er sich selbst, zu seinem Entsetzen, in ein riesiges Schwein. Hände packten ihn und sperrten ihn in eine enge Stallbox. Sein Hals wurde zwischen Gitterstäben eingeklemmt, so dass sein Kopf in eine Futterrinne ragte. Dann ergoss sich ein zäher Mastbrei in die Rinne. Er musste fressen, damit er atmen konnte. Dies spürte Torsten ganz deutlich. Und das Schwein wurde sichtlich immer fetter und fetter und Torsten liebte es nur fressen und faul zu sein. Dann webten die weißen Schlieren ein anderes Bild. Torsten lag jetzt in einem goldenen Käfig. Er war eindeutig fetter als in der Realität. Das Fett seines Körpers quoll zwischen den Gitterstäben des engen Käfigs heraus. Auf seinen schwabbeligen Fettmassen saß Karsten mit im Käfig und fütterte ihn mit Leckereien. Nein, dachte Torsten. ‚Karsten soll doch auch fett werden, möglichst fetter als ich selbst. Ich liebe doch zu sehen, wie er durch das Essen seiner Oma aufgeht wie Kuchenteig!' „Ähm vielen Dank gute Frau.“ Er hatte zwar eine Menge Fragen, aber die wollte er nicht in Gegenwart Karstens stellen.

Als sich Karsten noch danach einen öltriefenden Langos einverleibte, behauptete Torsten mal für länger aufs Klo zu müssen. Er fand die Wahrsagerin hinter ihrem Zelt eine Zigarette rauchend. „Ich nehme an, dass du noch Frragen zu deiner Vision hast.“ „Ja genau.“ „Das haben die meisten, juungerrr Maann. Aberr ich kaann sie dirrr nicht beantworrrten.“ „Schade. Können sie jedoch jemanden beeinflussen, also sowas wie hypnotisieren.“ „Ich kaann durrrchaus Menschen beeinfluussen. So etwas nennt man Flüche.“ „Um Himmels Willen! Ich möchte niemanden verfluchen. Aber mein Kumpel mit dem ich zusammen bei ihnen war, nun der hatte sich Sorgen gemacht, weil er etwas zugenommen hatte. Dabei war er vorher schmal und jetzt ist er normal. Ich möchte, dass er sich für noch etwas zu dünn hält, denn ähm … mir würde es gefallen, wenn er noch etwas zunimmt.“ Sie ließ den Blick auf Torstens üppigen Leib schweifen. „Ich kaann dies einrrichten, aberrr dies hat seinen Preis.“ „Das dachte ich mir schon. Ich habe aber leider nicht so viel Geld – da grade HartzIV, aber nennen sie mir trotzdem, wieviel es kosten würde.“ „Es koostet kein Geld aberrr ich müsste dich dazu auch verrfluchen.“ Torsten wurde bleich. „Oh es ist nichts großes eherrr eine Kleinigkeit. Sie zeigen iihrrem Frreund einfach immerr wiederr ihrren Bauch und wie schön wohlgenäährrt sie doch sind. Sie halten ihrren Speck fürrr ihn unwiiderrstählich und müssen ihn zwanghaft ihm ständig prrääsentierren.“ „Äh lieber nicht.“ „Nun, wie sie woollen. Aberrr ist dass nicht wenig dafierrr, wenn sie zusehen können, wie sich ihrr Frreund iimmerrr dickerrr frrißt, weil err glaubt viiel zu dünn zu sein?“ Torsten willigte schließlich ein. „Ich wollte sie eigentlich gerrade ausspülen gehen, aberrr ich habe noch ihrr Blut.“ Sie holte zwei Glaskugeln aus ihrem Gewand, hielt sie mit der Öffnung aneinander. Graue Schlieren verbanden sich, während die fette Frau etwas durch ihren Zigarettenstummel im Mund murmelte. „So das wäärre es, aberr es ist nicht gerrächt wenn ihrr Kumpel nichts ahhnt. Deswegen werrden sie zumindest den Fluch derrr auf ihnen liegt verrrgässen.“ Sie schnipste mit den Fingern, warf den Zigarettenstummel weg und kicherte im Weggehen teuflisch in sich hinein. „Wiederrr eine gute Tat vollbracht.“

Karsten hatte angefangen das Essen in allen Buden auszuprobieren. ‚Man, der frisst sich wirklich dick.' Dachte sich Torsten. „Boah bin ich voll.“ stöhnte Karsten. Dies hinderte ihn aber nicht während der Rückfahrt im Bus eine Schachtel Pralinen aufzufuttern. 

*****

Fortsetzung folgt.

Montag, 20. Februar 2023

Sommer bei Oma Teil VIII

8. Mastkur



Die nächste Woche regnete es. Torsten war zu einer Weiterbildung und Karsten vertrödelte die Zeit. Meist zappte er durchs Fernsehen. Manchmal las er was. Er hatte auch Radiohören und Hörbücher für sich entdeckt. Da entspannte man die Augen und konnte anders als beim Lesen nebenher essen. Und Karsten aß jetzt eigentlich ständig. Seine Oma hatte gelernt, dass fünf feste Mahlzeiten zu viel sind und Karsten überforderten. So brachte sie ihm hier mal ein Eis oder Karamellpudding, da mal ein Stück Buttercremetorte, hier mal zwei dicke Scheiben Leberkäse im Bierteig, da mal Sauerkrautklöße mit viel Schinkenspeck, dann mal einen Käseauflauf. Im Prinzip war der ganze Tag ein zwei dutzend Gängemenü. Wenn er mal las stand in der Nähe eine Schüssel mit Mürbeteigplätzchen oder eine Schale mit Süßigkeiten. Torstens Besuch, hatte bei Karstens Oma etwas Verschüttetes freigelegt. Bislang wollte sie nur, dass es Karsten gutgeht, dass er sich wohlfühlt und dass beste was sie für ihn tun konnte war kochen, braten und backen. Jetzt wo sie gesehen hatte, wie stämmig und wohlgenährt ein gleichaltriger Junge aussehen konnte, hatte es „klick“ gemacht. Sie erinnerte sich. Damals wenige Jahre nach dem Krieg kam ein Junge zu ihnen. Er war vier Jahre älter als sie – 15. Man sagte er sei der Enkel einer Cousine ihres Großvaters mütterlicherseits und diese habe nach Kurland geheiratet. Seine Ärmchen und Beine waren ganz schmal, dünn wie Streichhölzer und sahen aus als könnten sie kaum den Oberkörper tragen. Sein Gesicht war hohlwangig. Ihre Mutter sprach „Wir müssen ihn etwas auffüttern.“ Sie briet ihm gleich ein Pfund Speck mit zwei Spiegeleiern. Er bekam immer den fettesten Bauchspeck beim Schweinebraten. Ihr Vater war ja Viehhändler und man hatte genug. Er musste immer süße Sahne und Dickmilch trinken und Schmalzstullen essen, mindestens sechs Stück jeden Abend und morgens Milchsemmeln mit Rosinen. Nach einem halben Jahr hatte er volle Pobacken wo vorher kein Hintern war, seine Oberschenkel waren leicht speckig und so umfangreich, dass sie den Stoff seiner zuvor schlabbrigen Hose gut ausfüllten. Sein Bauch wölbte sich über seine Hosen und sein Gesicht war rundlich. Er hatte auch nach der Aufpäppelung immer großen Appetit. Mutter hatte es wohl leicht übertrieben. Er bekam bald ein Doppelkinn, einen runden weichen Bauch. Eigentlich war alles an ihm rund, und er wuchs schneller in die Breite als in die Höhe. Er trug eigentlich immer Hosen mit eingesetzten Keilen, weil sie ihm ständig zu eng um die Hüften wurden. Ihr Vater meinte mal boshaft, sie hätte den Jungen fast wie ein Schwein gemästet, aber alle lobten ihre Mutter wie wohlgenährt der Junge doch sei. Auch bemerkte sie, wie die Mädchen bewundernd-begehrliche Blicke ihm hinterherwarfen im Gegensatz zu den dünnen Jungs. Später bemerkte sie einen Klassenkameraden, wie dessen Kleidung etwas enger geworden war, nachdem er in den Herbstferien bei seiner Tante war. Nach Weihnachten hatte er noch ein bisschen mehr zugelegt, was sie trotz neuer Kleidung mit ihrem geschulten Auge bemerkte. Ein dreiviertel Jahr später waren sie verheiratet, da hatte er schon ein richtiges Bäuchlein. 

Sie wusste, die Jugend heute aß kein fettes Fleisch mehr, sondern schnitt den Fettrand ab. Zumindest dick bestrichene Schmalzstullen nahm Karsten dennoch gerne. Dickmilch und Süße Sahne konnte man mit Obst aus dem Garten veredeln, und leicht gekühlt war es erfrischend. Der Junge bekam nur noch dies zu trinken. Das war besser als süße Limonade. Nutella war erfunden worden um nach dem Krieg bzw. der Nachkriegszeit unterernährte Kinder und Jugendliche aufzufüttern. Und pfundweise in Eierkuchen eigerollt verdrückte sie jetzt Karsten, dazu sahnegefüllte Windbeutel und Eclairs mit Kakaobuttercreme. Beim ersten Mal als sie ihm Confit servierte, ekelte sich Karsten. Aber sie erklärte ihm, dass es nichts Anderes war als das Schmalz auf den Fettbemmen, und er fand es sehr lecker, nachdem er es probiert hatte. Karsten lag mit Jogginghosen die ganze Woche auf dem Sofa und futterte. Nur mühsam schleppte er sich abends in sein Bett. 

Es war Sonntag. Torsten war wieder da. Nach einem kräftigen Bauernfrühstück – morgens hatte Karsten immer heftigen Hunger – wollte man zu einer Kirmes zwanzig Kilometer entfernt fahren. Es war heute trocken, wenn auch ziemlich kühl. Deswegen wollte Karsten sich seine Jeans anziehen. Er zuppelte sie sich über den Hintern und versuchte sie zu schließen, aber so sehr er auch zerrte, es war eine Lücke. Er legte sich auf das Bett und zog den Bauch ein. Die offenen Enden berührten sich, aber er schaffte es nicht den Knopf ins Loch zu bekommen. Er dachte: ‚Oma hat sie zu heiß gewaschen.' Da fiel ihm ein, seine Oma hatte diese Hose noch gar nicht gewaschen. Er wollte sich das gerne ansehen, aber es gab hier oben nur einen kleinen Spiegel über dem Waschbecken des Bades. Karsten wusste das ein großer Spiegel unten im Schlafzimmer seiner Großmutter war. Aber wie sollte er begründen, dass er in ihr Schlafzimmer wollte? Er zog sich wieder seine Jogginghose an, nahm sich ein Stapel Klamotten und fragte Oma, ob er ihren Spiegel benutzen dürfe um sich fein zu machen. 

Sein Bauch wölbte sich etwas hervor. Logisch, er hatte ja etwas viel gegessen heute Morgen. Über den Gummibund wölbte sich ein mehrere zentimeterdicker Fettwulst, der an den Hüften breiter wurde. Es klopfte. Ohne eine Antwort abzuwarten trat Torsten ein. „Ich habe gehört du machst hier eine Modenschau.“ „Kann man auch in Jogginghose zur Kirmes gehen? Ich habe heute zu gut gefrühstückt um noch in meine Jeans zu passen.“ ‚Nicht nur heute hast du zu gut gegessen.' Dachte sich Torsten. Karsten hatte sich in der einen Woche sichtlich verändert. Sein Bäuchlein wölbte sich deutlich hervor und war leicht speckig. Er hatte echte Lovehandles – Liebesgriffe bekommen, klein zwar aber deutlich. Er hatte runde Pobacken. Seine ehemals muskulöse Brust war etwas weicher geworden. Sein Schlüsselbein zeichnete sich noch eindeutig ab, aber sein Gesicht war irgendwie ein wenig voller geworden. Karsten sah ziemlich gut genährt aus, hart an der Grenze zur Pummeligkeit.

„Mit dieser habe ich es noch nicht probiert.“ Torsten bemerkte wie Karstens Hintern den Stoff straff ausfüllte. „Gnn, gnn, gnn.“ Machte Karsten, der sich hingelegt hatte im verzweifeltem Kampf mit seiner Jeans. „Habe ich zugenommen? Das muss ja dann eine Menge sein.“ „Mach mal halblang. Du hattest kein Schwimmtraining mehr und dann der Prüfungsstress. Klar hast du das eine oder andere Kilo zugenommen. Aber das ist hier ja auch eine Bundweite 30. Ich hatte schon mit 15 32 getragen, und damals war ich nicht dick. Die 30 ist für ganz Schmale. Frag mal deine Oma, ob du etwas dürr bist? Die wird dir das sicher bestätigen. Ich kann dir eine alte Hose von mir besorgen. Bin in zehn Minuten wieder da. Aber vorher fragen wir deine Oma.“ „Was denn?“ Torsten zog den verdutzten Karsten mit nacktem Oberkörper und offenen Hosenstall zur Küche. „Frau Lehmann, wir brauchen mal die Einschätzung einer erfahrenen Person. Dieser junge Mann hat Angst, dass er dick wird und sorgt sich um seine schlanke Linie. Wie würden sie ihn beurteilen von Hungerhaken bis pummelig?“ „Ich würde mir wünschen, er wäre etwas stabiler und wohlgenährter. Ja er ist sicher kein halbverhungerter Strunk aber doch noch sehr knabenhaft dünn. Er müsste noch eine ordentliche Portion Fleisch draufpacken, damit er endlich etwas männlich wirkt und in der Mitte breiter werden.“ „Haben sie nicht ein Stückchen Kuchen für den jungen Knaben, damit seine Nerven sich beruhigen?“ Karsten sollte sich auf keinen Fall vor dem großen Spiegel weiter begutachten. Denn Torsten gefiel die etwas fülligere Figur an Karsten, denn sie machte ihn hübscher.

Torsten hatte Hosen Bundweite 36 mitgebracht, die ihm noch vor zwei Jahren gepasst hatten. Karsten waren sie gar nicht so reichlich. Trotzdem hätte man einen Gürtel gebraucht. Torsten hatte aber Hosenträger. Karstens Bauchansatz war durch die Hosenträger und die weiten Jeans faktisch nicht zu sehen, zumal das rote Knöpfhemd auch einen komfortablen Schnitt hatte. Er ließ Karsten sich im Spiegel betrachten und der musste zustimmen, dass er vollkommen schlank war. Er dachte bei sich: ‚Zugegeben Oma überfüttert mich maßlos, aber es stimmt, ich bin wohl nur normal dünn geworden statt sehr schlank und ich sollte einfach an der Uni einem Sportklub beitreten. Dann bleibe ich im Training. Und wenn ich noch ein paar Kilo hier zunehme in den verbleibenden zweieinhalb Monaten, dann bekomme ich die schnell wieder los und werde die Zeit ohne mir Sorgen zu machen genießen.'

Sonntag, 19. Februar 2023

Hänsel und Gregor Hexenjäger 🐷


 Hänsel und Gregor Hexenjäger…

„Und wir hatten gehört hier im Wald lebe eine böse Hexe, dabei sind sie nur eine nette alte Dame die Wanderer so mit viel leckerem Essen vollfüllt, dass sie nicht mehr aufstehen können. Wir leisten ihnen gerne noch ein paar Tage Gesellschaft.“

… werden zu Mastferkeln und erhalten ihr unrühmliches Ende im Backofen. 

Hansel and Gregor witch hunters...
"And we had heard that there is an evil witch living in the forest, but you are just a nice old lady who fills hikers with so much delicious food that they can't get up. We'll gladly keep them company for a few more days."
... become pigs for fattening and receive their inglorious end in the oven.

Sommer bei Oma Teil VII

7. Kaffee und Kuchen bei Oma 



Am nächsten Tag kam Torsten um halb vier. Karstens Oma begrüßte ihn. „Du warst ja lange nicht mehr bei mir. Was für ein stattlicher Mann du doch geworden bist Torsten!“ „Na vielleicht zu stattlich.“ Entgegnete Torsten und klopfte sich dabei auf seine Wampe, dass sie wabbelte. „Glaube mir, die Mädchen wollen auch was zum Anfassen und Greifen haben. Aber ich hoffe, du hast ordentlich Hunger mitgebracht, damit du noch stattlicher wirst.“ Da Torsten sich an den guten Kuchen von Karstens Oma erinnerte, hatte er mittags nur einen Salat gegessen. Denn er hoffte sich hier richtig vollstopfen zu können. „Ja klar ein junger Kerl wie ich ist immer hungrig.“

Torsten hatte diesmal sehr weite Shorts an mit einer Kordel zum zubinden. Seine Speckwampe zeichnete sich trotz eines weiten T-Shirts deutlich ab. Karsten stand vom Sessel auf und umarmte Torsten. Er hatte sein Hemd in die Shorts gesteckt, wo über dem Gummibund schon im Stehen eine deutliche Speckrolle zu sehen war. Das T-Shirt war recht eng geschnitten. Der Bauch offensichtlich vom Mittagessen noch leicht vorgewölbt. 

Torsten ließ sich auf das Sofa plumpsen. Dabei sprangen die Sofakissen etwas in die Höhe. Er schaute sich kurz um und erblickte vier Bilder. „Ist das ihr verstorbener Mann?“ „Ja das ist mein Karl-Joseph. 32 Jahre waren wir verheiratet und jetzt bin ich fast genauso lange Witwe. Torsten verrenkte sich den Hals und sah die Fotos genauer an. Auf dem ersten war ein Teenager im Anzug zu sehen, höchstens so alt wie Karsten.  Wenn man genau hinschaute sah man einen kleinen Bauchansatz über dem Gürtel. Auf dem zweiten Foto war derselbe Junge mit demselben Anzug und dem gleichen Hemd. Diesmal legte ein junge Frau – offensichtlich Karstens Oma – die Hand auf ein wohlgerundetes Bäuchlein, als wäre der Junge schwanger. Er trug jetzt Hosenträger und das Hemd spannte deutlich. Sein Gesicht war jetzt rundlich, pausbäckig und hatte ein leichtes Doppelkinn. Dann war ein Mann zu sehen – vielleicht Mitte zwanzig – mit einem mächtigen Bauch. Auf dem letzten Foto saß ein Mann unbestimmten Alters dessen Bauch über seine Knie quoll und dessen Gesicht in ein riesiges schwabbeliges Dreifachkinn versank.

Karstens Oma brachte noch zwei weitere Torten herein. Es gab sechs Kuchen: Zitronenkuchen, Marmorkuchen, Mohnkuchen, Butterstreuselkuchen mit Vanillepuddingfüllung, Erdbeertorte mit einer Cremeschicht zwischen Teig und Früchten und eine beschwipste Stachelbeertorte. Torsten spachtelte sich gierig Zitronen-, Marmor-, und Streuselkuchen hinter, da hatte Karsten gerade erst ein Mohnkuchenstück gegessen. Torsten nahm von allen sechs Kuchen und meinte dann: „Der Butterstreuselkuchen ist ja so lecker mit der Puddingfüllung, da nehme ich mich doch noch eines.“ „Aber gerne doch, der hält sich nicht lange und ich habe ihn schon vorgestern gemacht. Karsten, Torsten hat schon sieben Stück gegessen und du erst fünf! Unter Freunden kann man das doch nicht sitzen lassen, dass du pickst wie ein Spätzchen während dein Kumpel isst wie ein Mann.“ Das „Spätzchen“ hatte jedoch nicht nur Salat zum Mittag gegessen, sondern ein Schweinebraten im Schwarzbrotmantel sowie ein Dickmilchgelee mit Beerenfrüchten. Pflichtschuldig aß er noch ein Stück Marmorkuchen, den er noch nicht hatte. „Du hast nur ein Stück Mohnkuchen gegessen, den magst du doch so gerne.“ Karsten mochte den tatsächlich mit der extradicken Zuckerglasur zu dem der herbere Mohn einen angenehmen Kontrast bildete. „Mein Geheimnis ist, das ich den fertigen Kuchenboden beim Mohn in Sirup tränke.“ „Oh das muss ich dann gleich nochmal probieren.“ Sagte Torsten. Auch Karsten nahm sich pflichtschuldig ein Stückchen Mohnkuchen. Als er es verspeist hatte, lehnte er sich zurück und rieb sich seinen gefüllten Bauch. „Na du solltest noch ein Stück Streuselkuchen, wenn er wegmuss. Du liegst zwei Stück Kuchen im Rückstand.“ Karsten nahm sich tatsächlich noch eines. Kaum war er damit fertig, legte Torsten ein großes Stück Mohnkuchen auf Karstens Teller und meinte schelmisch: „Das Spätzchen muss doch aufgepäppelt werden.“ Stöhnend stopfte sich Karsten das auch noch hinein. Torsten nahm sich ein Viertel der Erdbeer-Sahne-Torte – insgesamt drei Stück – und überhäufte sie mit Schlagsahne. Karsten machte große Augen. Wollte sich das alles Torsten auch noch einverleiben? Aber der beugte sich weit vor, nahm eine Kuchengabel und führte sie zu seines Kumpels Mund. „Sag mal ‚Ah‘!“ Karsten wollte sich eigentlich verweigern, aber da sah er, wie sich der weiche Bauch von Karsten zu einem dicken Autoreifen beim Vorbeugen zusammenpresste. Diesen Anblick wollte er sich nicht entgehen lassen, deswegen machte er mit und ließ sich vollstopfen bis sein Bauch eine riesige sphärische Kugel war.

Torsten bekam den Rest gefüllten Streuselkuchen mit und die Aufforderung bald wiederzukommen.

Es hätte für Karsten ein gemütlicher Fernsehabend werden können. Wenn nicht das Abendessen gewesen wäre. Es gab Rotwurst mit süßsauren Linsen. Seine Oma kannte bei Karsten keine Gnade. Sie hatte gesehen wie Torsten mit gesundem Appetit mehr aß als ihr Enkel. Von der Fütterungsaktion hatte sie nichts mitbekommen. Karstens Problem war nicht allein die Fülle des Abendessens, die hielt sich im üppigen Durchschnitt der letzten Tage, sondern die Linsen, was sich etwa eine halbe Stunde nach dem Essen bemerkbar machte. Nicht die Fürze, die kamen später, aber dass sich sein Magen so schmerzhaft vollgestopft anfühlte. Sein Bauch war zwar fest und kugelig aber er ragte halb bis zu seinen Knien hervor. Karsten hatte erlebt wie sein Glied mehr als das doppelte anschwoll, aber sein Bauch toppte das bei weitem. Karsten hatte die Befürchtung, dass wenn man jetzt mit einer Nadel hineinstach, es einen lauten Knall gab wie bei einem Luftballon, nur dass der Inhalt seines Bauches an die Decke flatschen würde. Er musste an die Fütterung heute Nachmittag denken und fragte sich, ob eine Stopfgans sich genauso fühlt?

Sonntag, 12. Februar 2023

Ferienjob

Ich war überglücklich den Job bekommen zu haben. Für 8 Euro die Stunde (nach Abzug aller Versicherungen) war das kein schlechter Ferienjob in der Süßwarenfabrik.

Frau Krawutke eine Vorarbeiterin, die einen sehr mütterlich herzlichen und netten Eindruck machte, so daß man sich auf Anhieb wohl fühlte, führte mich durch den Betrieb. Hier wurde alles hergestellt: Gummibärchen, Lutscher, süßer Speck, Schokolade, Pralinen, Kekse, Bonbons in allen Formen und Farben. Frau Obermeier hielt mich ständig an von diesem oder jenem zu probieren, aber die ganze Produktpalette durchzukosten bei mehreren 100 Produkten war natürlich unmöglich, trotzdem fühlte ich mich vollgestopft mit Süßigkeiten bis zum Platzen. Am nächsten Tag fing meine Arbeit erst richtig an. Frau Obermeier war auch weiterhin für mich zuständig. Die Arbeit am Fließband war ziemlich anstrengend, aber durchaus abwechslungsreich, da ich aller 2 bis 3 Tage den Standort wechselte. An dem einen Tag stand ich bei den Gummibärchen, an einem anderen an einem Band in der Schokoladenabteilung. Alle Mitarbeiterinnen waren sehr nett zu mir. Mit meinen 16 Jahren war ich das Küken, das von allen adoptiert schien. Ich war der absolute Liebling der Angestellten. Überall verhätschelte man mich. Ständig wurden mir Tafeln Schokolade, Schaumgummi körbchenweise und Trüffel zugesteckt. Überall wohin ich auch kam, wurde ich zum Probieren ermuntert, und wenn ich auch ablehnen wollte, waren die Frauen derart beleidigt, daß ich nicht umhinkonnte doch zuzugreifen. Ständig langte ich auch während der Arbeit zu (Dies wird hier sehr großzügig gehandhabt), was auch die dort arbeitenden Frauen taten, die allesamt schon sehr üppig und füllig waren. Am meisten hatte es mir der köstliche Krokant und der „süße Speck" ein Schaumzucker angetan. Täglich besuchte ich diese Abteilungen, und immer wurde mir reichlich Vorrat für zu Hause mitgegeben. So futterte ich mich Tag für Tag durch. 10 Tafeln Schokolade und ein Pfund Gummibärchen oder ähnliches waren das Minimum täglich, nicht mit eingerechnet die anderen „Kleinigkeiten", sowie natürlich der unverzichtbare Krokant und Schaumzucker.

Eine andere Sache war das Kantinenessen welches aus Junk Food, wie Pizza, Gyros oder in „guter deutscher Küche" wie z. Bsp. 2 im Fett schwimmenden Bratwürste mit Kartoffelmus und gekochtem Sauerkraut bestand. Kein Wunder das hier alle so dick sind! Ich hätte nie gedacht, daß ich sowas hinterbekommen würde. Aber die Arbeit zumeist am Fließband war doch etwas anstrengend, so daß ich zu meiner eigenen Verwunderung restlos aufaß, und außerdem brauchte ich eine herzhafte Mahlzeit am Tag, da ich mich zu Hause von dem „Zugestecktem" und dem Bruch und Ausschuß, der immer routinemäßig und in rauhen Mengen anfiel, und man sich mitnehmen durfte, ernährte.

 

Knapp anderthalb Wochen Arbeit in der Fabrik hatten einen kleinen Effekt auf mich. Ich war immer schlank und wog bei 1,76m 62 kg. Nun bemerkte ich, wie meine Jeans Größe 30/32 doch irgendwie sehr eng geworden waren, und ich beim zuknöpfen immer den Bauch einziehen mußte, sonst bekam ich sie gar nicht zu. Auch drückten sie etwas in störender Weise. Bei meinen Shorts, die ich im Sommer meistens trug, war das nicht so ein Problem, hatten sie doch ein Gummiband, aber auch dieses schnitt ein klein wenig ein. Ich ging also Hosen kaufen, und probierte Jeans mit der Weite 32 an, aber selbst diese, vielleicht lag es an der Fabrikation, schienen immer noch ein wenig eng zu sein. So versuchte ich welche von der 34. Diese waren gemütlich weit. Vorsichtshalber kaufte ich dafür einen Gürtel, auch ein paar Shorts mit Gummiband nahm ich mit statt M jetzt L. Eine leichte Sommerstoffhose kaufte ich mir ebenfalls und zwar in der Größe 98 statt 90. OK sie war ein bißchen lang, so daß meine Mutter ein paar Abnäher (an den Beinen) machen mußte, aber dafür paßte sie am Bund perfekt.

Nach dem Einkauf war ich doch etwas geschockt. Konnte es sein? Angstschweiß perlte auf meiner Stirn. Brauchte ich 2 Größen größer? Nach nur anderthalb Wochen! Aber ich beruhigte mich sofort wieder, schließlich war ich ja ein wachsender Junge, da verändert sich der Körper ständig und mitunter sprunghaft. Trotzdem blickte ich etwas mißtrauisch an mir herab. Nun ja mein Bauch war nicht eingefallen und flacher als der Brustkorb. Man sah ja meine Rippen nicht mehr so stark! Das war sowieso unschön. Mein Bauch war jetzt flach, vielleicht wölbte er sich ein wenig hervor. Meine Mutter meinte ja sowieso, ich sei viel zu dünn. Insgesamt also ein gutes Zeichen! Das amüsanteste aber war ich konnte jetzt bei angespanntem Bauch einen Zentimeter mit dem Finger hineinpieksen. Kein Grund sich Sorgen zu machen.

 

Ich naschte unbekümmert weiter wie bisher. Am lustigsten war es mit Anne und Katie. Meist überraschten sie mich aus einem Hinterhalt (dies war eine neueste Angewohnheiten von ihnen), hielten mich fest, drückten mich nieder, es waren tatsächlich zwei „schwere" Mädels, und fütterten mich bis ich nicht mehr konnte, diesmal mit 2 großen Rollen cremegefüllter Kekse (jeweils 500g) und einer Pfundpackung Marshmallows. Zum Abschluß gab es noch 2 Tafeln Nougatschokolade.

Als ich später in der Kantine saß, es gab wieder „gute deutsche Küche", diesmal ein riesiges paniertes Schnitzel mit einer großen Portion Pommes und Brokolie ertränkt in Käsesahnesoße, mußte ich den Gürtel gleich zwei Loch weiter schnallen, da er sonst zu sehr mein prall gefülltes Bäuchlein drückte. Ich fühlte mich richtiggehend vollgestopft. Als ich mich zufrieden den Bauch tätschelnd zurücklehnte, rutschte dieser plötzlich über den Hosenbund. Hey aufgemerkt, ich war nicht fett oder sowas!! Aber er rutschte trotzdem über meinen Hosenbund. Als ich an mir herunterblickte stak fast so etwas wie eine kleine Halbkugel hervor. Oh Gott, dachte ich, wenn das so weitergeht wird es mit mir noch mal ein böses Ende nehmen. Dies hinderte mich jedoch nicht daran schon eine Stunde später bei der  Arbeit ständig zu snacken.

Zwei Tage später wurde ich ins Büro der Chefin gerufen. Sie erklärte mir, daß es an der Zeit wäre, mich auch als Tester zu betätigen. Dies würden die  Mitarbeiter immer reihum tun, und ich hätte nun lange genug hier gearbeitet und genügend Einblick erhalten, um ausreichen Urteilskraft zu haben, so daß ich als Tester geeignet sei. Wow, war das ein Fest! Ich konnte den ganzen Tag die verschiedensten Süßigkeiten, die eventuell in die Produktpalette aufgenommen werden sollten, probieren. Es gab von jedem reichlich. Man mußte ja genau beurteilen können! Dazu wurde immer ein kleiner Fragebogen ausgefüllt. Es gab auch viele Vergleichstests. Die ganze Zeit war es ein einziges Futtern und Schnabulieren unterbrochen nur von dem üppigen Kantinenessen. Da die Weihnachtsproduktion in Kürze anlief wurde auch viel Weihnachtszeug probiert, insbesondere Lebkuchen in allen Arten und Formen, die natürlich sehr magenfüllend waren. Ich mußte unter anderem ganze Knusperhäuschen testen. Schließlich ging ich mit einem regelrecht aufgeblähten Bauch, der sich überdeutlich unter meinem T-Shirt abzeichnete nach Hause, und fühlte mich ein wenig wie eine gefüllte Weinachtsmastgans.

Zum Ende der darauffolgenden Woche wog ich mich eines Morgens. Oh Gott!! Welch ein Schock! Ich brachte 77 Kilo auf die Waage. Das sind 15 Kilo in nicht mal 3 Wochen. Vielleicht war ich ja etwas gewachsen? Ich maß mich gewissenhaft mit einem Bleistift am Türrahmen. Nein ich blieb bei 1,76m, daran war nicht zu rütteln. Sofort schlug ich in einem Gesundheitsbuch nach. Dort stand in der Tabelle das Übergewicht bei meiner Größe bei 78 Kilo beginnt. Pfffuh, wenigstens war ich nicht wirklich dick. Außerdem las ich, daß der Körper Gewichtsschwankungen unterliegt, die +/- 10 % betragen können, so daß man sich bei der Überschreitung der Grenze um 10% keine weiter größeren Sorgen zu machen braucht. So interpretierte ich es. Na denn, puh, also noch voll im Limit!

Ich betrachtete mich im Spiegel. An meinen Hüften wölbten sich zwei deutliche Liebesgriffe aus purem Speck über den Hosenbund. Auch füllte mein Hintern die Shorts ganz schön prall aus. Also beschloß ich morgen am Samstag Hosen zu kaufen. Ich hatte nun schon regelrecht ein niedliches kleines rundgemäßtetes Bäuchlein, wie ich fand. Es wölbte sich deutlich hervor. Mein Bauchnabel erschien mir eigenartig groß. Ich steckte meinen Zeigefinger hinein. Die erste Fingerkuppe verschwand mühelos darin und sogar noch etwas mehr. Wenn ich mich setzte bildeten sich 2 richtige Speckfalten zwischen 3 Fettröllchen, die man mit der Hand richtig greifen konnte. Ich war irgendwie nicht unzufrieden. Irgendetwas trieb mich meine alte 30er Jeans anzuziehen. Ich bekam sie schwer übermeinen Hintern. Den Knopf schließen konnte ich wirklich nicht mehr. Das Kurioseste war, daß meine Oberschenkel die Jeans prall ausfüllten, und siehe da meine Beine waren weich mit einer Fettschicht ummantelt. Ich bekam fast eine Erektion. Ich probierte  noch eine meiner alten Shorts an, sie hatte ja einen Gummizug. Es sah grotesk aus!

Bei meiner Einkaufstour am nächsten am nächsten Tag kaufte ich mir gleich bequeme 38er Jeans. Obwohl sie sehr locker saßen und ohne Gürtel sogar etwas rutschten, wölbte sich mein Bauch darüber. Als ich einen Blick meinen doch arg strangulierten Gürtel warf, den ich vielleicht aus Eitelkeit nur bis zum vorletzten Loch benutzt hatte, kaufte ich mir gleich einen neuen. Der Bauch wölbte sich mit Gürtel noch mehr hervor. Um dies zu vertuschen, kam mir eine hervorragende Idee. Hosenträger!

 

In der Abteilung für Sommerkleidung erkundigte ich mich nach den Größen. Die Verkäuferin meinte ich sollte es mal mit der 50 probieren, aber diese war mir ein wenig zu klein. Ich kaufte meine Sachen in der Größe 52. Dies ist eine Normalgröße. Wie der Name schon sagt, liege ich also voll in der Norm. Früher hatte ich S-Größen also schlanke Größen getragen. Nun ja ich war eben Erwachsen geworden. Dies feierte ich ein wenig stolz am Wochenende mit meinen überreichlich mitgebrachten Vorräten.

 

Oh Mann, hier im Betrieb werde ich regelrecht überfüttert! Nicht nur, daß man mir ständig etwas zusteckt, in den Mund schiebt, nein, es bestätigte sich auch ein Verdacht, den ich schon von Anfang an hegte: Nämlich das ich größere Portionen beim Mittagessen bekam als die Anderen, welche ohnehin schon üppig waren. Als man mir wieder mal ein fast doppelt so großes Steak wie den Anderen, sprach ich die Kantinenfrauen direkt an. Sie schmunzelten und meinten, daß ein junger Bursche wie ich auch mehr bräuchte um wachsen zu können. Das ich „wuchs" war nicht zu übersehen, wenn ich meine auseinanderdriftende Mitte so ansah. Ich hatte ein schwimmringartiges Speckröllchen, das sich um den Bund meiner erst  einer Woche alten Jeans wölbte. Da nutzten auch die Hosenträger nichts. Trotzdem probierte ich diesmal, ob ich vielleicht einen Nachschlag bekommen könnte. Das Steak war einfach zu lecker. So richtig schön saftig und durchwachsen, so daß einem das Fett vom Mund troff, war es trotzdem wunderbar knusprig. Mir durchjagte es wohlige Schauer bei dem Gedanken, wie sich dieses Fett auf meine Hüften oder meine mittlerweile ziemlich strammen Schenkel legt. Ich bekam sogar als Nachschlag eine noch größere Portion Pommes und (kaum vorstellbar) ein noch größeres Steak. Beim Nachtisch gab man mir augenzwinkernd gleich die dreifache Portion. Es gab Erdbeereis mit gezuckerten Erdbeeren plus Schlagsahne. Ich hatte mich so richtig überfressen. Ich öffnete meinen Hosenknopf. Da wir angehalten waren das T-Shirt in die Hose zu stecken (Schlabbernde T-Shirts könnten sich in den Maschinen verfangen.), war das problematisch, da ich es nicht verbergen konnte. Aber es ging nicht anders. Ich hatte mich heute selbst zu sehr rund genudelt.

Die ganze Firma hatte, so schien es, mich adoptiert. Jede der Frauen achtete darauf, daß ich auch immer etwas abbekam. Auch wenn ich meistens ablehnte, gaben sie erst Ruhe bis eine halbe Tafel Schokolade, ein Dutzend Kekse oder fünf, sechs Negerküsse in meinen Mund verschwanden. Das ich für alle sichtbar die Hosen offen hatte, schien besonders Anlaß zu sein, mich nicht ohne kräftigen „Wegezoll" verschlungen zu haben, vorbeiziehen zu lassen. Zum Unglück meines malträtierten Magens, war ich diesen Nachmittag Botenjunge. Oh ja die Lebkuchenzeit hatte begonnen, und ich hatte Mühe all die mir dargebotenen Leckereien in mich hineinzustopfen. Ich wurde richtig gemästet wie eine Weihnachtsgans. Besonders viel Spaß mich zu füttern, hatten immer Anne und Katie. Sie waren nur unwesentlich älter als ich. Kurz vor Feierabend hörte ich es hinter einem Kistenstapel giggeln, aber es war schon zu spät. Zwei Wesen stürzten sich auf mich. Es waren natürlich die beiden Mädels, sie pinnten mich auf den Fußboden fest, und fingen an mich mit einer überdimensionalen Sahnetorte, wo auch immer sie die her hatten, zu stopfen. Aller Protest und all mein Flehen nützte nichts. Sobald ich den Mund aufmachte, stopften sie mir ein großes Tortenhäppchen hinein. Mein Magen war bis zum Schmerzen gespannt, aber sie massierten meinen Bauch, während sie mich fütterten, meisterhaft. Ich konnte nicht glauben, daß diese riesige Torten noch in meinen prall gefüllten Bauch paßte. Aber irgendwie hatte ich sie doch noch in mich hineingeschlungen. Danach blieb ich nahezu bewegungsunfähig liegen. Ich fühlte mich, als müßte ich jeden Augenblick platzen. Mein Wanst war aufgebläht zu einem riesigen Berg. Mühsam richtete ich mich auf in Sitzposition. Mein Bauch war eine riesige feste Kugel. Zwischen Knopf und Loch meiner Hose klaffte eine riesige Lücke. Als ich zu Hause ankam, legte ich meinen aufgedunsenen Körper ermattet ins Bett und schlief sofort ein. Am nächsten Tag erwachend fühlte ich verrückter Weise einen gigantischen Hunger. Mein Magen schrie förmlich nach Nahrung. Ich erinnerte mich an Gutscheine auf der Rückseite alter Kinokarten. Jawohl, sie waren alle bis zum 31. Dezember gültig. Zuerst wollte ich nur zwei mitnehmen, das kam mir bei meinem Bärenhunger doch etwas knapp vor, und so steckte ich ohne groß darüber nachzudenken schließlich alle ein. Für jeden Gutschein bekam man 2 Big Mac zum Preis von einem. Ich brauch nicht zu erwähnen, daß ich selbstverständlich alle einlöste. Nach den ersten 5 stellte sich die Sättigung ein, aber da ich sowieso einen 6. Bekommen hatte, aß ich auch diesen. Genau jenes wohlige Gefühl von Übersattheit gab mir ein Verlangen nach mehr. Mich erregte zu sehen wie mein Bauch langsam anschwoll und das Gefühl des totalen Überfressenseins. Auf dem Heimweg kam ich an einer billigen von Studenten oft frequentierten Kneipe vorbei. Es war Samstag und ein Schild zog mich in seinen Bann: „All you can eat Buffet für nur 5 Euro – Essen bis zum Umfallen". Mich überkam das Bedürfnis genauso vollgestopft zu sein wie gestern. Ich verließ die Lokalität erst einige Stunden später. Der Erfolg meiner 4. Woche im Ferienjob waren 87 Kilo - 10 Kilo mehr.

Am Dienstag kam ich endlich zum Einkaufen. Dies war auch bitter nötig, ich platzte förmlich aus allen Nähten. Mein Speckröllchen vom Freitag hatte sich in einen ausgewachsenen Schwimmring verwandelt, der sich über den Hosenbund wölbte. Mein Hintern saß prall und knalleng in der Hose und meine Oberschenkel füllten die Jeans beinahe aus. Auch neue T-Shirts brauchte ich. Nicht nur das diese sehr eng anlagen und unter den Achseln kniffen, sie waren auch in irgendeiner Art zu kurz geworden und drohten ständig vorn oder hinten aus der Hose zu rutsche. Neue Unterhosen waren auch fällig, die Alten schnitten überall ein. Zum Glück begann der Sommerschlußverkauf. Ich kaufte 42er Jeans und etwas in U-Größe für den untersetzten Herrn, dazu T-Shirts in XXL.

Am Ende der 5. Woche hatte ich mir eine richtige kleine Wampe angefuttert. Ich war natürlich am Samstag zum All-you-can-eat Buffet, und das ich mir mittags in der Kantine Nachschlag nahm, war die Regel geworden. Als einzigster Mann im Betrieb war ich das Masthänchen geworden. Nicht das ich besonders dick gewesen wäre, nein ganz im Gegenteil, ich war wahrscheinlich das schlankste Wesen in der ganzen Firma, aber meine immer runderen Formen animierten die Frauen mich noch stärker mit Negerküssen, Nougat, Cremekekse und Lebkuchen aufzupäppeln. Gemeinsam achteten sie darauf, daß ich auch alles brav aß, was man mir darbot - und dies wurde immer mehr. Es gab immer ein paar die gerade nichts zu tun hatten und mit Körben voller Süßigkeiten an meinen Arbeitsplatz kamen um unter motivierenden Beifallsbekundungen der um mich herumsitzenden Frauen während meiner Tätigkeit fütterten. Ich konnte mich nicht weigern. Ein „Danke, aber dies ist wirklich genug." Wurde nicht akzeptiert. Dabei kam es immer öfter vor, daß die Damen meinen Bauch tätschelten, die Hüften streichelten oder mir zärtlich in den Po kniffen. Ich selbst mußte aufpassen, nicht in der Öffentlichkeit gedankenverloren mit meinem neu angesetzten Fett zu spielen. Ich liebte es wie mein Bauchspeck beim Busfahren vibrierte. Mein Po bestand aus zwei vollen etwas wabbeligen Halbkugeln. Auch meine Brust war ein wenig runder geworden. Das Gesicht war deutlich voller als vor ein paar Wochen. Ich hatte jetzt volle Wangen, fast schon Pausbäckchen, und wenn ich den Kopf etwas senkte, konnte man jetzt ein Doppelkinn erkennen.

Am Anfang der letzten Woche wurde mir doch ein wenig beklommen zu Mute. Wie würden meine Klassenkameraden und Kumpels reagieren, wenn sie mich Anfang des Schuljahres derart wohlgenährt sehen werden? In der Firma war das kein Problem, hier waren alle ziemlich voluminös und dazu freundlich, daß ich mich heimisch und völlig ungezwungen fühlte. Ich klagte mein Herzensleid bei Ruth, die durch ihre fröhlich-gemütliche Art eine besondere innere Ruhe ausstrahlte. Sie tröstete mich als ich jammerte: „Was werden meine Schulkameraden sagen, wenn sie mich so sehen: aufgegangen wie ein Hefekloß, mit dieser Wampe? Ich bin richtig dickgenudelt, fett und schwabbelig wie ein Mastferkel." Ich hatte tatsächlich einen kleinen Speckbauch bekommen. Mit meinem Finger konnte ich schon 3-4cm in den Bauch pieken, und es wackelte alles wenn ich leicht darauf schlug. Mein Bauchnabel schien riesig zu sein, und meine Oberschenkel fingen an sich beim Gehen zu berühren. „Ich bin ein richtiger Fettmops" greinte ich. „Nein, du siehst jetzt aus wie ein richtiger Mann. Du bist eben durch das Arbeiten erwachsen geworden. Glaub mir Frauen stehen nicht auf kleine dünne Kinder wie die Meisten deiner Schulkameraden sondern auf einen strammen Kerl. Falls sie reden sollten, na und! Du bist insgesamt reifer geworden." „Bin ich fett?" „Nein, du siehst richtig gesund jetzt aus. So dürr wie du herkamst das war ja nix, das konnte nicht gesund sein. Du sahst richtig schlecht aus. Jetzt bist Du ein hübscher Junge geworden" Nachdem ich mich ein bißchen beruhigt hatte, stellte ich fest, daß ich währenddessen eine ganze Kiste extra großer Negerküsse gegessen habe.

Inzwischen habe ich mit dem Leben in der Fabrik und den süßen Folgen Frieden geschlossen. Natürlich habe ich mir wieder Kleidung kaufen müssen, diesmal Bauchgröße. Ich bin eben tatsächlich ein „richtiger Mann" geworden. Mittlerweile wiege ich 112 Kilo. 50 in 6 Wochen! Mein Bauch steht 20-30cm hervor und liegt beim Sitzen ein wenig auf den Oberschenkeln auf. Abends zu Hause macht es mir Spaß mit meinem neugewonnenen Fett zu spielen. Besonders mein Prachtarsch gefällt mir. Er besteht aus zwei feisten, wohlgefütterten Halbkugeln. Ich habe einen Bauch, von der Größe eines Beachballs, der an den Hüften in einen großen Rettungsring übergeht. Meine Beine sind dick wie Baumstämme und reiben beim Gehen aneinander. Ein unglaubliches Gefühl! Mein rundliches Gesicht ziert ein schon deutlicher Doppelkinnansatz. Ich bin irgendwie schwabbelig geworden. Ich liebe es wie ich aussehe und mich anfühle. Ständig stopfe und mäste ich mich über das Limit hinaus, wie ein kleines Mastschweinchen, ein zukünftiges Spanferkel.

Am vorletzten Tag rief mich meine Chefin ins Büro. Sie sei sehr zufrieden mit mir (dabei tätschelte sie schmunzelnd meinen Bauch) und meiner Arbeit und fragte mich ob ich nicht an einigen Wochentagen in der Schulzeit nachmittags arbeiten könnte sowie auch ab und zu Sonderschichten am Wochenende wegen des Weihnachtsgeschäftes. Glücklich bejahte ich. Ich sehe also wahrhaft „fetten" Zeiten entgegen!